Wildschwein (Sus scrofa)


Der Kopf des Wildschweines ist lang und spitz, sein Hals ist kurz und stark. Die Ohren stehen aufgerichtet, sind recht klein, dreieckig geformt und dunkel behaart. Der Schwanz des Wildschweines hängt im Gegensatz zum Hausschwein herab, bei alten Schweinen oft mit einer dunkel behaarten Quaste.

Die Fellfärbung ist unterschiedlich, im Sommer braun bis silbergrau mit kurzen glatten Borsten und im Winter dunkelgrau bis fast schwarz (namensgebend für Schwarzwild). Auf der Unterseite ist der Körper etwas heller mit langen Borsten und dichter Unterwolle.

Keiler (Männchen) sind fast ausschließlich Einzelgänger, sie haben einen großen Kopf, der gut ein Drittel der Körperlänge einnimmt. Schwanz mit Quaste reicht über das Sprunggelenk. Die  Körperform der Bachen (Weibchen) wirkt insgesamt nicht so gedrungen wie beim Keiler. Bachen treten fast nur in Rotten auf.

Frischlinge sind mit ihrem gestreiften Fell perfekt getarnt und nicht leicht zu finden.  Auf den Bildern 8 und 9 sieht man im hohen Gras ein Muttertier mit ihrem Nachwuchs. Die Fotos entstanden im Lainzer Tiergarten am 5. Februar 2019. Bild 10 zeigt ein Muttertier, das auf seinen Nachwuchs (ca. 2 Monate alt) sehr gut aufpasst.

Wildschwein, Sus scrofa, Wiese, Natur, Tierportraits, tierspuren.at    © Mag. Angelika Ficenc
Bild 1: Wildschwein, Männchen auf Nahrungssuche
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Bild 2: Wildschwein auf Nahrungssuche im Sommer

Wildschweine leben bevorzugt in Laubwäldern mit Buchen und Eichen (Nahrung!!). 

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Bild 3: Wildschwein im Gelände

Wildschweine verbringen viele Stunden ruhend oder schlafend. Sie liegen meist auf dem Bauch und strecken Vorder- und/oder Hinterbeine aus. Das auf dem Bild zu sehende Wildschwein hat die Hinterbeine ausgestreckt.

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Bild 4: Schlafendes Wildschwein (Männchen, Eber, Keiler)

Wildschweine auf Nahrungssuche. Auf der Suche nach Leckerbissen durchwühlen sie den Boden.

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Bild 5: Wildschweine auf Nahrungssuche.
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Bild 6: Wildschwein auf Nahrungssuche.
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Bild 7: Wildschweine haben einen sehr guten Geruchsinn, mit dem sie Nahrung im Boden erschnüffeln.

Heuer hatte ich das Glück bereits in der ersten Februarwoche 2019 die ersten Frischlinge zu sehen. Es war eine kleine Rotte aus 4 adulten Tieren mit insgesamt 12 Frischlingen, die sehr gut bewacht wurden.

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Bild 8: Muttertier mit seinem Nachwuchs - Frischlinge, Februar 2019
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Bild 9: Die Frischlinge sind perfekt getarnt
Wildschwein, Frischlinge, Sus scrofa, Natur, Wiese, tierspuren.at    © Mag. Angelika Ficenc
Bild 10: Wildschweinmutter mit ihrem ca. zwei Monate alten Nachwuchs, 19.03.2019

Systematik

Überordnung: Laurasiatheria - Ordnung: Paarhufer (Artiodactyla) - Unterordnung: Schweineartige (Suina) - Familie: Echte Schweine (Suidae) - Gattung: Sus - Art: Wildschwein (Sus scrofa)

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