Sperber (Accipiter nisus)


Diesen Sperber sah ich zufällig. Er saß unbeweglich auf einem dicken Ast, über dem Lainzer Bach, und beobachtete Meisen. Ab und zu drehte er seinen Kopf und ließ sich aus einer Entfernung von ca. 15 Meter fotografieren. 

Sperber sind kleiner als Habichte aber größer als Turmfalken. Sperbermännchen sind auf der oberen Seite dunkelgrau mit rostroten Wangen und unterseits rostrote  Querbänderung. Im Nacken haben Sperbermännchen einen weißen Fleck, der Schwanz ist dunkel grau gebändert. Das Weibchen ist auf der oberen Seite schwarzbraun und trägt am Kopf einen weißen Augenstreif. Die langen Beine  bei beiden Geschlechtern sind gelb.

Der Sperber ist an Waldgebiete bestens angepasst, er bewohnt bevorzugt gegliederte und deckungsreiche Waldlandschaften, die mit freien Jagdflächen abwechseln. Seine nahrung sind hauptsächlich kleine Singvögel, die er bis in die dichte Vegetation verfolgt.

© Mag. Angelika Ficenc
Bild 1a: Sperber sitzt in einem Baum, Dezember 2019
Sperber © Mag. Angelika Ficenc
Bild 1b: Sperber mit typischer Zeichnung, Dezember 2019
Sperber © Mag. Angelika Ficenc
Bild 1c: Schön erkennbar sind die gelben Beine mit den kräftigen Krallen, Dezember 2019
Sperber © Mag. Angelika Ficenc
Bild 1d: Sperber im Geäst, Dezember 2019

Systematik

Klasse: Vögel (Aves) - Ordnung: Greifvögel (Accipitriformes) - Familie: Habichtartige (Accipitridae) - Gattung: Habichte und Sperber (Accipiter) - Art: Sperber (Accipiter nisus)

Hier geht es zu einem toten Sperber: